Tim Kruse
Projekte Kanban-Board

Kanban-Board

Live · nur mit Zugang

Ein Kanban-Board für KI-Agenten, als Plugin an Claude angebunden. Ein Wächter weckt die Sitzung, sobald ich eine Frage beantwortet habe.

Das Projekt-Board mit sechs Spalten von Wartet auf dich bis Abgenommen, darin Karten mit Etiketten; die Kartentexte sind unkenntlich gemacht.
Zeitraum
2026
Rolle
Allein, Konzept bis Betrieb
Zustand
Live, hinter dem Single Sign-on
Code
Repository privat

Ich baue mehrere Projekte mit KI-Agenten. Was ein Lauf entschieden, gebaut oder offengelassen hat, steht danach irgendwo in einem Chatverlauf. Und stößt ein Agent auf eine Frage, die eigentlich ich beantworten müsste, kann er nur raten oder warten.

Das Kanban-Board dreht die Richtung um. Hier trägt kein Mensch ein, was Maschinen abarbeiten sollen; die Agenten schreiben selbst, und ein Mensch nimmt ab. Die Brücke zu Claude ist ein Plugin aus dem Repository selbst: ein Skill mit den Arbeitsregeln und eine MCP-Anbindung mit zweiundzwanzig Werkzeugen in vier Gruppen, für Projekte, Karten, Ideen und Notizen. Der erste Aufruf jedes Laufs holt die Antworten ab. Ein Agent legt eine Frage ab, ich antworte unterwegs am Telefon, der nächste Lauf liest die Antwort, quittiert sie und macht weiter.

Mit dem Wächter geht das noch einen Schritt weiter: eine Schleife fragt das Board in Abständen ab und weckt die Sitzung, sobald eine Antwort da ist. Rechner stehenlassen, unterwegs antworten, und der Lauf legt los. Solange nichts passiert, kostet das nichts, es läuft kein Modell. Und jeder Steckbrief führt eine Liste „Was feststeht“, die Agenten ergänzen, aber nie ändern dürfen: Eine Entscheidung bleibt lesbar, auch wenn sie sich später als falsch erweist.

Stack
TypeScriptExpressReactViteDrizzleSQLiteMCPVitestDocker

Entscheidungen

Abnehmen darf nur ein Mensch

Die letzte Spalte heißt „Abgenommen“, und kein Agent kann eine Karte dorthin schieben, auch nicht mit gültigem Schlüssel. Der Server lehnt den Zug ab und begründet es. Wer sich selbst abnimmt, prüft nicht. Dasselbe gilt für Fragen: Eine Frage an mich beantwortet nur ein Mensch, sonst wäre es ein Selbstgespräch.

Karten sind Fließtext mit Begründung

Eine Karte hat keine Felder für Priorität und Aufwand, sondern einen Text: was zu tun ist, warum, und was daran hängt. Unter zweihundert Zeichen lehnt der Server ab und sagt, warum. Wer eine Karte nach „Durch“ schiebt, schreibt den Text um: was gebaut wurde, was schiefging, was es gekostet hat. Dort steht das Wissen, das sonst mit dem Kontextfenster verschwindet.

Das Tor zwischen Idee und Projekt ist maschinell prüfbar

Eine Idee wird erst zum Projekt, wenn vier Dinge vorliegen: ein Zweck in ganzen Sätzen, ein Einstieg im Repository, ein erster Schritt und eine ehrliche Antwort darauf, welche andere Arbeit dafür liegen bleibt. Die vierte ist die unangenehme, und um die geht es mir. Fehlt etwas, verweigert der Server die Beförderung und nennt es beim Namen, für Menschen wie für Agenten.

Was der Agentenschlüssel mit Absicht nicht kann

Ein Schlüssel für Agenten legt keine Schlüssel an und zieht keine zurück, damit ein durchgesickerter Schlüssel sich nicht vermehrt. Er nimmt nicht ab, er beantwortet keine Frage, und er verwaltet weder Gruppen noch Zugriffe; das bleibt der angemeldeten Oberfläche vorbehalten.

Die ganze Seite in einem anderen Design

Gleiche Inhalte, andere Gestaltung. Es geht auf der Startseite los, alle Links bleiben im gewählten Design.

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