Worum es geht
Früher habe ich jede Woche die Prospekte mehrerer Ketten durchgeblättert, um zu sehen, ob etwas Bestimmtes gerade billig ist. Meistens vergeblich. Und die Angebote gelten nicht mal überall gleich: Was in der einen Filiale im Angebot ist, ist es in der Nachbarstadt vielleicht nicht.
Der angebots-radar sammelt die Prospekte der eigenen Region nachts selbst ein (sechs Quellen, jede mit eigenem Abruf), zerlegt sie in einzelne Angebote und legt sie durchsuchbar ab. Jedes Angebot weiß, in welchen Postleitzahlen es gilt; angezeigt wird nur, was es in der Umgebung des Nutzers tatsächlich gibt. Für einen gemerkten Begriff, wahlweise mit Höchstpreis und auf bestimmte Ketten eingegrenzt, kommt eine Meldung aufs Telefon, außerhalb der eingestellten Ruhezeit. Dazu eine Merkliste für den Einkauf, nach Kette sortiert, und ein Blätterer für die Prospektseiten selbst.
Im Zweifel schreibt der Radar lieber nichts, als zu raten. Alles, was aus einem Prospektbild gelesen wird, muss darum Gegenproben bestehen, bevor es in den Bestand darf. Wo die Erkennung selbst unsicher ist, wird sie verworfen statt geglättet.





