Startzettel
In ArbeitEine App, die die Excel-Liste mit Wettkämpfen ablöst: Status, Fristen, Kalender-Abo. Für die Warteliste kann man sich eintragen.

Meine Wettkämpfe standen in einer Tabelle, nicht im Kalender, und so habe ich schon einmal doppelt geplant. Dazu gehen in so einer Liste die Fristen unter: wann die Anmeldung öffnet, wann das Startgeld steigt, bis wann man sich für eine Verlosung bewerben muss. Lauf-Apps gibt es viele, aber sie zählen Trainingskilometer. Etwas, das wirklich passt, habe ich nicht gefunden, dafür viele, die ihre Liste von Hand führen und davon genauso genervt sind.
Ein Lauf kommt über die Suche oder einen eingefügten Link auf den Zettel, oder gleich aus der alten Liste: Text oder ein Screenshot reichen, eine KI liest Läufe und Termine heraus, und vor dem Speichern prüft man alles noch einmal. Jeder Eintrag hat einen Status, von „vielleicht“ über „Lotterie“ bis „gefinisht“, dazu Startgeld, Notiz und die Fristen des Laufs. Beim Berlin-Marathon etwa werden die Startplätze verlost; Startzettel erinnert, bevor das Bewerbungsfenster schließt. Alle Läufe und Fristen landen als Abo im eigenen Kalender, und wer wissen will, was ich noch laufe, bekommt einen Link.
Fertig sind bisher die Landingpage und ein klickbarer Prototyp der App; programmiert ist von der App selbst noch nichts. Auf startzettel.de kann man sich auf die Warteliste setzen und bekommt eine Mail, wenn Startzettel öffnet. Wie weit der Bau ist, lässt sich auf der Strecke verfolgen: Dort steht, was schon fertig ist, woran ich gerade baue und was als Nächstes kommt.
Entscheidungen
Wettkämpfe, kein Training
Startzettel kennt nur Wettkämpfe. Es zeichnet keine Trainingsläufe auf, schreibt keine Trainingspläne und sammelt keinen Beifall; das machen Strava und die Uhren schon, und eine weitere App dafür würde die Liste nicht ersetzen, um die es geht. Angemeldet wird weiter beim Veranstalter, Ergebnisse kommen weiter von der Zeitnahme. Startzettel verlinkt dorthin, erinnert an die Frist und hebt die eigene Zeit auf.
Ein Link statt eines Screenshots
Unter Läufern fällt oft die Frage, was man noch läuft. Die übliche Antwort ist ein Screenshot der Liste, und der ist nach einer Woche veraltet. Startzettel antwortet mit einem Link auf die kommenden Läufe, lesbar ohne Konto und immer auf dem aktuellen Stand. Er zeigt nur, was man freigegeben hat, Endzeiten nie, und lässt sich zurückziehen. Deshalb kommt er schon zum Start der App und nicht erst mit den übrigen Funktionen für Freunde.
Läufe von den Veranstaltern, nicht aus fremden Kalendern
Am schnellsten wäre die Datenbank gefüllt, wenn man die großen Laufkalender ausliest. laufen.de verbietet das in seinen Bedingungen, und Datenbanken sind in Deutschland eigens geschützt (§ 87b UrhG). Die Läufe kommen deshalb einzeln von den Seiten der Veranstalter, zuerst der Norden rund um Bremen und Hamburg und die großen Marathons, dazu jeder Link, den jemand einfügt. Für Ergebnisse gilt dasselbe: automatisch nur dort, wo die Zeitnahme es erlaubt, bei den anderen erst nach einer Zusage.
Offen für alle statt Einladungswellen
Naheliegend wäre, die Warteliste in Wellen hereinzulassen, mit Einladungslinks für alle, die schon drin sind. Stattdessen testen vor dem Start ein paar Leute, die ich von Hand freischalte, danach ist die Anmeldung für alle offen, und wer andere mitbringen will, schickt einfach die Adresse. Die Warteliste bekommt eine Mail und wird gelöscht; aus ihr entstehen keine Konten.





