Logbuch
Kurze Notizen, unregelmäßig: woran ich gerade baue und was ich dabei lerne. Ein Ausschnitt, kein Protokoll.
Neue Einträge gibt es auch als Feed.
Oktober 2026
Stöberby hat jetzt eine eigene Seite: eine Insel im Nebel, die sich beim Scrollen lichtet. Dort kann man sich für die Testrunde der App eintragen. Zur Testrunde
Der Relaunch ist live: sechs Designs aus demselben Inhalt, zwischen denen der Knopf unten rechts wechselt, und kein einziges Skript im Browser.
September 2026
Bevor die App steht, lief ein Jahr im Zeitraffer durch, und nach einem halben Jahr blieb die Karte stehen. Jetzt ist jede Insel ein Kapitel, und ein Boot bringt einen zur nächsten.
Jede Insel entsteht aus einer Zahl: Küsten, Flüsse und Regionen sind bei jedem anders, und dieselbe Zahl ergibt immer dieselbe Insel. Gespeichert wird deshalb nur, was passiert ist.
Etwas Neues angefangen: eine App, die Sidequests fürs echte Leben ans Brett hängt, von ein paar Minuten bis zu Wochen. Was man erledigt, taucht auf einer gezeichneten Insel auf.
Unsere Restaurantliste lässt sich jetzt teilen: als Tabelle, Bestenliste, Poster oder Jahresrückblick fürs Telefon. Alles entsteht direkt im Browser, private Notizen bleiben draußen.
Auf den geteilten Bildern wurden Fotos zu schmalen Streifen beschnitten. Jetzt bestimmt das Foto die Form, und das Layout rückt drumherum zusammen.
Neues Design für den Relaunch entworfen: eine Kundgebung aus handgemalten Pappschildern, jedes Projekt ein Satz in Pinselschrift. Es ersetzt ein älteres Design.
Fotos lassen sich jetzt schon am Tisch hochladen, während die Bewertung noch verdeckt läuft. Verdeckt sind die Zahlen, nicht der Abend.
Mit „Gelesene entfernen“ blieb ein Band trotzdem auf dem Gerät, wenn er auf einem anderen zu Ende gelesen wurde. Jetzt verschwindet er auch dann.
Nach dem Koppeln des Bricks kommt jetzt ein Probetippen. So stellt Android seine NFC-Rückfrage gleich im Assistenten und nicht erst beim ersten echten Fokus.
Seit Android 13 sperrt das System Bedienungshilfen von Apps, die als Datei installiert wurden, und meldet nur „Zugriff verweigert“. Der Einrichtungsassistent erklärt die Freigabe jetzt in einem eigenen Schritt.
Drei neue Designs für den Relaunch: Jahresringe mit einem Ring pro Jahr, die Stadtmusikanten als wackliger Turm aus Projekt-Tieren und ein Kapselautomat mit einer Kapsel pro Projekt.
Die Startseite beginnt jetzt mit „Hi, ich bin Tim.“ – nach mehreren Runden, in denen die Überschrift immer kürzer wurde.
Die App meldet jetzt selbst, wenn es eine neue Version gibt, und lädt sie auf Wunsch herunter. Bei einer Neuinstallation führt ein Assistent in acht Schritten durch die Einrichtung.
Neuer Look „Brick“: hell, solange nichts läuft, dunkel, sobald ein Fokus aktiv ist. Widgets und die Kachel in der Schnellleiste ziehen mit.
Das Widget hing oft auf „Wird geladen …“ – dabei lud da nichts, es hatte nur nie einen Stand bekommen. Jetzt schickt die App immer zuerst den letzten Stand, die Cover folgen.
Neuer Look für App und Web: Wie weit ich in einer Serie bin, zeigen jetzt kleine Bandrücken im Regal statt Zahlen.
Texte und Projektdaten liegen jetzt als Dateien, die sich lokal in einem kleinen Redaktions-Editor bearbeiten lassen, statt im Code.
Für den Relaunch bekommt die Seite mehrere komplette Designs statt nur Farbthemen. Ein Knopf unten wechselt, jedes Design hat eigene Adressen, und die normale Adresse zeigt immer den Standard.
Neue Marke „Der Wald“: Tannengrün, Papier und Kerzengelb, von der Startseite über das Portal bis in die Mails.
Ein Knopf öffnet den Band jetzt direkt in Bookie, der App, in der ich festhalte, wie viel ich lese. Den Status setze ich dort noch von Hand.
Im Panel-Modus saßen Zoom und Abdunklung auf manchen Bänden daneben. Die App rechnete mit zwei Maßstäben durcheinander: dem der vermessenen Seite und dem des kleiner geladenen Bildes.
Das Panel-Studio hat eine zweite Seite: Zahl der Grafikkarten wählen, ein Klick, und Mieten, Einrichten, Vermessen und Abräumen laufen von selbst.
Der bisher größte Vermessungslauf: 16.366 Seiten auf zwei gemieteten Grafikkarten, 14 Minuten Rechenzeit, rund fünfzig Cent. Die Panels findet Magi, ein Bildmodell eigens für Manga. Magi auf GitHub
Testtag: die ganze Strecke einmal wie ein Kunde durchgespielt, vom ersten Klick bis zum offenen Türchen. 24 Funde behoben, zum Beispiel übersteht der Warenkorb jetzt einen abgebrochenen Bezahlvorgang.
Der Countdown auf der Startseite zählte eine Nacht mehr als der Kalender selbst. Schuld war die Zeitumstellung beim Aufrunden; jetzt wird über Mitternacht in UTC gerechnet.
Die Überschriften sahen gedehnt aus. Kaputt war nichts, die Schrift ist im fettesten Schnitt einfach 65 % breiter als üblich. Jetzt trägt eine einzige Schrift die ganze Seite.
Wer seine Kalenderinhalte haben möchte, bekommt sie auf Anfrage als ZIP: alle Texte und die Fotos in Originalgröße.
Sobald ein Band zur Hälfte gelesen ist, steht der nächste der Serie schon auf der Startseite. So fällt eine Serie nicht mehr aus dem Blick, nur weil ein Band zu Ende ist.
Über jeder Serie steht jetzt ein Kopf mit dem Wichtigsten: wie viel gelesen ist, was angefangen ist, Leserichtung und Beschreibung. Aufgeklappt zeigt er auch lange Titel ganz.
Das Vorhalten der nächsten Bände für offline lief zuerst für alle Serien; gemeint war nur die, die ich gerade lese. Am selben Abend auf einen Schalter pro Serie umgestellt.
Auf einer gemieteten Grafikkarte brauchte die Panel-Erkennung damals rund 0,3 Sekunden pro Seite, da war das Übertragen der Seiten auf die Karte plötzlich ein Drittel der Zeit. Jetzt ist der nächste Band schon unterwegs, während die Karte noch rechnet.
AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung und Impressum geschrieben, dazu ein Kaufweg mit Widerrufsfunktion. Die Schriften kommen jetzt von der eigenen Seite statt von Google.
Neu im Reader: Ein Doppeltipp springt von Panel zu Panel, in der App und im Web. Die Panels hat vorher ein Erkennungsmodell auf jeder Seite vermessen.
Beim Drehen des Telefons sprang der Web-Reader teils siebzehn Seiten zurück. Die Seite wurde aus der Scrollposition berechnet, und die passte nach dem Drehen nicht mehr zur neuen Breite.
August 2026
Beim Restaurantbesuch bewertet jetzt jeder verdeckt für sich; aufgedeckt wird einmal, für alle gleichzeitig. Vorher sieht niemand die Zahlen der anderen.
Nach dem ersten Testlauf war klar: zu dunkel für die Zielgruppe. Startseite und Portal sind jetzt standardmäßig hell, dunkel gibt es per Umschalter.
Im Widget stand über einem Cover plötzlich „Startseite“. Nach drei Anläufen lag es nicht an den Daten, sondern an zwei Kartenarten, die der Startbildschirm durcheinanderbrachte. Jetzt gibt es nur noch eine.
Die Startseite der Web-App lässt sich jetzt einrichten: Reihen ausblenden und verschieben, Cover in drei Größen. „Alle anzeigen“ springt dabei an die richtige Stelle statt irgendwohin.
Ein eigenes Kanban-Board, das Mensch und KI-Agenten gemeinsam benutzen: Agenten stellen an einer Karte Fragen, der nächste Lauf liest die Antwort. Zwei Regeln stehen im Code statt in einer Anleitung: zu knappe Karten werden abgelehnt, und abnehmen darf nur ein Mensch.
Zwei Bilder mit demselben Seed wichen im Test um 0,2 % voneinander ab: sichtbar gleich, aber nicht wiederholbar. Das Seed-Feld ist deshalb aus der Oberfläche verschwunden, statt etwas zu versprechen, das es nicht hält.
Wer die App während der Bilderzeugung in den Hintergrund legte, bekam „Failed to fetch“, obwohl das Bild auf dem Server fertig wurde. Jetzt holt sie das Ergebnis nach, sobald sie wieder sichtbar ist.
Der Bildgenerator kann wieder aktuelle Modelle: GPT Image 2 und FLUX.2 statt des abgeschalteten DALL-E, dazu bis zu vier Referenzbilder. Nebenbei nachgemessen, welche Modelle das Seitenverhältnis wirklich beachten und welche es nur stillschweigend annehmen.
Texterkennung liest Prospektseiten gut, ordnet Preise aber zu oft dem falschen Produkt zu. Besser klappt es, wenn ein Bildmodell die Seite samt nummerierter Textzeilen bekommt und nur mit Nummern antworten darf: So kann es keine Ziffer erfinden.
Neu ist eine Merkliste, die sich die Eckdaten eines Angebots abschreibt. Läuft es ab, steht dort „gab es für 1,99“, statt dass der Eintrag verschwindet, während man damit im Laden steht.
Angebote zeigen jetzt Packungsgröße und Grundpreis. Ein Sechserpack Haferdrink für 10 € sah teuer aus, ist mit 1,67 €/l aber günstiger als der einzelne Liter für 1,79 €.
Die Suche nach „becks“ fand „Beck’s“ nicht, weil der Apostroph jeden Vergleich brach, und eine Beobachtung dafür hätte nie gemeldet. Jetzt fallen Sonderzeichen auf beiden Seiten weg, das hilft auch Ben & Jerry’s und M&M’s.
Angefangen mit einem Radar für Supermarktangebote: Man trägt ein, worauf man wartet, ein nächtlicher Lauf liest die Prospekte, und bei einem Treffer kommt eine Meldung. Die kommt gebündelt, damit ein Wochenwechsel keine Lawine auslöst.





